25 % auf Auto, LKW und Industrieimporte. Wer in den USA produziert, vertreibt oder fertigen lässt, bleibt handlungsfähig.
Stand 02.05.2026 — Zollregelungen können sich kurzfristig ändernDie US-Administration hat 25 % Importzölle auf bestimmte EU-Produkte angekündigt — darunter Personenkraftwagen, leichte Nutzfahrzeuge, LKW und ausgewählte Industriegüter. Stand und Umfang können sich kurzfristig ändern. Verbindliche Informationen bieten USTR, DIHK, VDA und BMWK.
Für DACH-Hersteller, die in die USA exportieren, bedeutet das: ein 25-%-Aufschlag auf den Zollwert wirkt sich direkt auf die Marge oder den Endpreis aus. Wer ihn weitergibt, verliert preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Wer ihn schluckt, verliert Marge. Beide Wege sind operativ schmerzhaft — und vermeidbar.
Es gibt drei strukturelle Antworten, mit denen Unternehmen aus dem direkten Importpfad herauskommen: eigene US-Produktion, Contract Manufacturing über eine US-Tochter oder eine US-Vertriebsgesellschaft als Importeur of Record. Welcher Weg passt, hängt von Branche, Volumen, Kapital und Zeithorizont ab.
Revis-1 LLC ist eine Unternehmensberatung — keine zugelassene Zoll-, Steuer- oder Rechtsberatung im Sinne deutscher (StBerG, RDG) oder US-amerikanischer Berufsregelungen. Wir koordinieren strategische und operative Schritte zur US-Marktpräsenz. Konkrete zoll-, steuer- und rechtsverbindliche Auskünfte — etwa zu HTS-Codes, Zollsätzen, EORI-/IOR-Themen, Verrechnungspreisen oder Permanent Establishment — erfolgen ausschließlich durch unsere geprüften Partner: lizenzierte US-Customs-Brokers, US-CPAs und US-Attorneys. Die folgenden Strategien sind allgemeine Strukturbeschreibungen, keine Empfehlung im Einzelfall.
Drei kompakte Profile zur ersten Selbst-Einordnung. Im Erstgespräch prüfen wir gemeinsam, welcher Weg konkret zu Ihrem Vorhaben passt — oft ist die Antwort eine Kombination aus mehreren Stufen.
Passt, wenn die meisten dieser Punkte zutreffen:
Passt, wenn die meisten dieser Punkte zutreffen:
Passt, wenn die meisten dieser Punkte zutreffen:
Welche Option zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von Volumen, Kapital, Zeithorizont und strategischer Tiefe ab.
| Kriterium | Eigene Produktion | Contract Manufacturing | Vertriebsgesellschaft |
|---|---|---|---|
| Setup-Zeit | 12–24 Monate | 4–9 Monate | 2–4 Wochen (Gesellschaft) |
| Investitionsbedarf | Hoch (Werk, Maschinen, Personal) | Mittel (Tooling, Quality, Personal) | Niedrig (Office, Lager, Vertrieb) |
| Importzoll-Wirkung | Endprodukt ist US-Made — kein Importzoll auf Endprodukt | Endprodukt entsteht in USA — Klassifizierung im Einzelfall | Importzoll fällt weiter an, wird durch US-Tochter abgewickelt |
| Wertschöpfungstiefe | Voll | Teilweise (je nach Vertragsmodell) | Vertrieb, Service, Endkundenbeziehung |
| Förderfähigkeit | IRA, CHIPS Act, State-Incentives prüfbar | State-Incentives möglich | Begrenzt (Vertriebsbezug) |
| Operative Komplexität | Hoch | Mittel | Gering |
| Erste Wahl, wenn … | Strategische Langfristverankerung | Schnelle Lokalisierung mit moderatem Risiko | Sofortige Marktnähe ohne Fertigungswechsel |
Hinweis: Die zollrechtliche Einordnung des Endprodukts (Ursprungsregeln, USMCA, substantial transformation) hängt vom Einzelfall ab und wird durch lizenzierte US-Customs-Brokers geprüft. Diese Tabelle ist eine strategische Übersicht, keine zollrechtliche Auskunft.
Richtwerte für die strukturellen Setup- und laufenden Kosten je Lösungsweg. Investitionen für Anlagen, Maschinen, Lager oder Personal sind branchenabhängig und in diesen Werten nicht enthalten.
Die angekündigten Zölle treffen physische Warenexporte besonders stark. Diese drei Industriesegmente stehen im DACH-Raum im Fokus.
Hersteller, Tier-1- und Tier-2-Zulieferer mit US-Geschäft. Besonders relevant für PKW, leichte Nutzfahrzeuge, LKW, Karosserie- und Antriebskomponenten. Lokalisierung kann über Contract Manufacturing oder eigene Werke erfolgen.
Werkzeugmaschinen, Sondermaschinen, Verpackungs- und Fördertechnik. Bei kapitalintensiven Investitionsgütern ist eine US-Vertriebsgesellschaft mit Service-Niederlassung oft der pragmatischste erste Schritt.
Antriebstechnik, Sensorik, Steuerungstechnik, Industrieelektronik. Modulare Produkte eignen sich gut für Contract Manufacturing über US-Auftragsfertiger — bei zugleich kurzen Lieferzeiten zum US-Endkunden.
Strukturiert, transparent, mit festem Ansprechpartner. Konkrete zoll- und steuerrechtliche Fragen werden gemeinsam mit unseren Partnern geklärt.
Status quo: Welche Produkte, welche US-Volumen, welche Zollbelastung droht. Erste Einschätzung zur passenden Struktur.
Auswahl eines der drei Wege — abgestimmt mit Steuerberater und Customs Broker. Standort, Rechtsform, Zeitplan.
Gesellschaftsgründung (LLC/Corp), EIN, Bankkonto, Operating Agreement, Registered Agent. 2–4 Wochen.
Lieferantenauswahl, Audit, Logistik, Personal, Compliance. Bei Eigenproduktion zusätzlich Standort und Genehmigungen.
Laufende operative Unterstützung, Compliance-Monitoring, strategische Weiterentwicklung über die ersten 12–24 Monate.
Das Erstgespräch ist kein Verkaufsgespräch. Wir hören zu, ordnen Ihre Ausgangslage strukturell ein und liefern vier konkrete Ergebnisse, mit denen Sie intern weiterarbeiten können — unabhängig davon, ob Sie mit uns weitermachen oder nicht.
Klare Einordnung, welcher der drei Wege — eigene Produktion, Contract Manufacturing oder Vertriebsgesellschaft — strukturell zu Ihrem Vorhaben passt. Inklusive der Begründung, warum die anderen Optionen weniger geeignet sind.
Drei US-Bundesstaaten, die für Ihren Anwendungsfall realistisch in Frage kommen — mit den Hauptkriterien Energiekosten, Steuerumfeld, Branchen-Cluster, Logistik-Anbindung und potenzielle Förderfähigkeit (IRA, CHIPS Act, State-Incentives).
Konkrete Meilensteine vom heutigen Status bis zur ersten operativen US-Aktivität — Gesellschaftsgründung, EIN, Bankkonto, Lieferantenauswahl, Personal. Mit Zeitfenstern, die wir aus laufenden Mandaten kennen.
Wo nötig, vermitteln wir den passenden lizenzierten US-Customs-Broker, US-CPA oder US-Attorney aus unserem geprüften Netzwerk — für die zoll-, steuer- und rechtsverbindlichen Detailfragen, die wir selbst nicht beantworten dürfen.
Die US-Administration hat 25 % Zölle auf bestimmte EU-Importe angekündigt, insbesondere auf Personenkraftwagen, leichte Nutzfahrzeuge und LKW. Stand und Umfang können sich kurzfristig ändern. Verbindliche Informationen bietet der USTR (Office of the United States Trade Representative) sowie auf deutscher Seite DIHK, VDA und BMWK. Konkrete zollrechtliche Auswirkungen für einzelne Produkte und HTS-Codes prüfen lizenzierte US-Customs-Brokers im Einzelfall.
Betroffen sind grundsätzlich alle DACH-Unternehmen, die physische Waren in die USA exportieren — vor allem Automobilhersteller, Zulieferer (Tier 1 und Tier 2), Maschinen- und Anlagenbau, Elektroindustrie und Sonderfahrzeugbau. Software, digitale Dienstleistungen und reine Beratungsleistungen sind in der Regel nicht von Warenzöllen erfasst, können aber mittelbar durch Wechselkurseffekte oder Investitionsverschiebungen ihrer Industriekunden betroffen sein.
Es gibt drei grundsätzliche Wege: (1) eigene Produktion in den USA aufbauen — wer in den USA produziert, ist von Importzöllen nicht betroffen; (2) Contract Manufacturing — eine US-Tochtergesellschaft lässt vor Ort fertigen, ohne eigene Fabrik zu betreiben; (3) US-Vertriebsgesellschaft als Importeur of Record — die US-Tochter übernimmt Import und Vertrieb. Welche Option sinnvoll ist, hängt von Branche, Volumen, Kapital und strategischer Zielsetzung ab.
Die reine Gesellschaftsgründung (LLC oder Corporation) dauert in den meisten Bundesstaaten 24 Stunden bis 5 Werktage. Das vollständige Setup mit EIN, Bankkonto, Operating Agreement und BOI-Meldung dauert in der Regel 2–4 Wochen. Operative Aufnahme — Lieferanten, Mitarbeiter, Logistik — beginnt in der Regel 4–8 Wochen nach Gründungsstart.
Die Gesellschaftsgründung selbst beginnt bei rund 50 USD State Filing Fee plus Setup-Pauschale. Die laufende Compliance (Registered Agent, Annual Report, US-CPA für Steuern) liegt typischerweise bei 1.500–4.000 USD pro Jahr. Investitionen in Produktion, Lager oder Personal sind branchenabhängig. Wir kalkulieren im Erstgespräch eine seriöse Kostenschätzung für Ihr konkretes Vorhaben.
Nein. Revis-1 LLC ist eine Unternehmensberatung — keine zugelassene Zoll-, Steuer- oder Rechtsberatung im Sinne deutscher oder US-amerikanischer Berufsregelungen. Wir koordinieren strategische und operative Schritte. Konkrete zoll-, steuer- und rechtsverbindliche Auskünfte erfolgen ausschließlich durch unsere geprüften Partner: lizenzierte US-Customs-Brokers, US-CPAs und US-Attorneys.
Ja — und gerade für den DACH-Mittelstand ist die Eintrittsschwelle deutlich niedriger als oft angenommen. Eine US-LLC mit Vertriebsfunktion ist mit überschaubarem Kapitalaufwand realisierbar. Eigene Produktion oder Contract Manufacturing rechnet sich typischerweise ab einem US-Umsatzpotenzial im siebenstelligen Bereich pro Jahr. Wir prüfen die Wirtschaftlichkeit individuell.
Bei Contract Manufacturing lässt eine US-Gesellschaft die Fertigung von einem US-Lohnfertiger (Auftragsfertiger) übernehmen — ohne eigene Fabrik. Vorteil: schneller Markteintritt, geringeres Kapitalrisiko. Bei Produktionsverlagerung baut das Unternehmen eigene Fertigungskapazitäten in den USA auf — höhere Investition, aber volle Wertschöpfungskontrolle. Beide Wege machen aus dem ursprünglichen Importgut ein US-Produkt.
Rechtlicher Hinweis: Die auf dieser Seite dargestellten Strategien sind allgemeine Strukturbeschreibungen und ersetzen keine individuelle Zoll-, Steuer- oder Rechtsberatung. Aktuelle US-Zollregelungen können sich kurzfristig ändern — verbindliche Informationen bei USTR, DIHK, VDA und BMWK. Konkrete Auswirkungen für Ihr Unternehmen — etwa zu HTS-Codes, Ursprungsregeln, Verrechnungspreisen, Permanent Establishment oder § 1 AStG — werden ausschließlich durch lizenzierte US-Customs-Brokers, US-CPAs und US-Attorneys aus unserem Partnernetzwerk geklärt. Stand: 02.05.2026.
Dreißig Minuten. Vertraulich. Ohne Verkaufsabsicht. Wir hören zu, prüfen Ihr Vorhaben und geben eine erste strategische Einschätzung — gemeinsam mit unseren Partnern aus Zoll, Steuern und Recht.